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    <title><![CDATA[Der Ehrenpreis - Arbeiten]]></title>
    <link>http://www.der-ehrenpreis.de/index.php</link>
    <description></description>
    <dc:language>de</dc:language>
    <dc:creator>mail@annettejacobs.de</dc:creator>
    <dc:rights>Copyright 2013</dc:rights>
    <dc:date>2013-04-24T19:05:52+00:00</dc:date>
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    <item>
      <title><![CDATA[Pop-Up]]></title>
      <link>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/pop-up</link>
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      <description><![CDATA[Wilma Pingel's »Pop-Up« Taschen zeigen in herrlich eleganter Weise ein simples aber pfiffiges Gestaltungsprinzip auf. <br />
<br />
Einfache flache Quadrate, Rechtecke und Kreise verwandeln sich in dreidimensionale Taschen. Das Faltkonzept lässt zu, dass die Taschen bei Nichtbenutzung oder Transport leicht verstaut werden können. Formal ist es wunderbar, dass die Taschen im zusammengefalteten Zustand einfarbig sind und bei Benutzung überraschend das komplette Farbkonzept »entfalten«. Die Taschen werden aus süddeutschem Rindsnappaleder in Berlin hergestellt und von der Firma Olbrish vertrieben. Ein gelungen praktisches Design mit spielerischem Aha-Effekt.]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[ah und oh,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-05-16T12:32:22+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[AUTEMETUA oder: Schwarze Katzen von links spiegelverkehrt ohne Scherben]]></title>
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      <description><![CDATA[Erfindungen zur Vermeidung von Unglück und zur Förderung des Glücks im Aberglauben.<br />
<br />
Um was es geht<br />
<br />
Unser Alltag ist geprägt von Unsicherheiten, die Welt voller Ungewissheit. Wäre es da nicht hilfreich, einfach ein bisschen abergläubisch zu sein und sich somit die fehlende Sicherheit zu nehmen?<br />
<br />
Auf den ersten Blick eine einfache Lösung, doch fängt der Aberglaube erst einmal an, dann ist nicht nur das Glück greifbarer, nein, auch das Unglück lauert hinter jeder Ecke. Und was machst Du dann, wenn beim Anstoßen Dein Blick in die Augen Deines Gegenübers unterbrochen wird, wenn Du den Salzstreuer umstößt oder Dir – noch schlimmer – eine schwarze Katze von links über den Weg läuft? Dann ist der Aberglaube kein Hilfsmittel im Kampf gegen die Unsicherheit mehr, er fängt an, Dich zu quälen und bestraft Dich mit nur noch mehr Gefahren, die auf Dich lauern.<br />
<br />
Doch glücklicherweise gibt es jetzt eine Kiste. Eine Kiste voller rebellierender Objekte, die den Aberglauben austricksen, verwirren und ihn nur noch in eine Richtung leiten – in die Richtung des Glücks, weg vom Unglück. 28 Objekte, die helfen, sich gegen die Kräfte des Unglücks zu wehren. Da gibt es den  »Augenkontakt-Anzug«, der garantiert, dass man sich beim Anstoßen gegenseitig in die Augen sieht, den »Verkehrer«, der die Katze statt von links von rechts kommen lässt. Aber es gibt nicht nur Objekte, die Unglücksquellen neutralisieren, sondern auch Objekte, die dem Glück ein wenig auf die Sprünge helfen. Der »Jucker« lässt zum Beispiel Deine linke Hand jucken, was bedeutet, dass bald ein Geldsegen eintreffen wird.<br />
<br />
Wieso es so toll ist<br />
<br />
Seit langem (oder vielleicht auch noch nie?) habe ich keine so ausgeklügelte, spannende, gleichzeitig humorvolle und durchdachte Arbeit mehr gesehen. Nur eine Auflistung von überschwellenden, lobenden Adjektiven? Jeder der sich genauer mit dieser Arbeit befassen wird, wird mir wohl zustimmen, dass das nicht so ist. Warum also ausgeklügelt und durchdacht? Um nur ein Beispiel zu geben: schon allein der Name »AUTEMETUA« setzt sich zusammen aus den Worten »AUTEM« + »METU« + »A« (lateinisch: »Aber aus Angst vor …«), gleichzeitig ist das Ganze aber auch noch ein Palindrom – es lässt sich also vorn und von hinten lesen. Man kann sich sicher sein, dass bei der Gestaltung der gesamten Kiste, der einzelnen Objekte, der Symbole und auch dem Rest nichts dem Zufall überlassen wurde.<br />
<br />
Spannend deshalb, weil der Aberglaube kein Produkt der Gegenwart ist, sondern schon weit in die Geschichte der Menschheit zurückgreift und wohl auch noch unsere Nachfahren beschäftigen wird. Und auch deshalb, weil man sofort wissen möchte, was sich hinter den Namen wie beispielsweise »Bespucker«,  »Holzklopfklopfholz« oder »Tischarm« verbirgt. <br />
<br />
Ich habe die Kiste voll mit diesen aufwendig hergestellten Objekten bei einer Austellung gesehen, immer umringt von einer Menschentraube, die sich über den »Potenzschlüpfer« amüsierten und voller Neugierde die Bedeutung eines jeden Objektes erfahren wollten.<br />
<br />
Immer noch nicht überzeugt? Tja, dann pfeif doch das nächste Mal, wenn wenn Du auf einem Schiff bist und schau was passiert, ohne einen »Pfeifenstopfer« bei dir zu haben …]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[ah und oh,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-05-12T20:09:40+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Bottlewraps]]></title>
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      <description><![CDATA[»Wir bringen einen guten Roten mit«. Dieser hat einiges an inneren Werten, doch die äußeren mögen nicht so recht überzeugen. Außerdem ist es ja so, dass man ein Geschenk oder altdeutsch »Mitbringsel« seiner Gastgeberin überreicht. Die gemeinhin »nackte« Flasche kann nun aus dem hochwertigst bestückten Weinkeller stammen oder auch ein einfacher Einkauf beim Händler um die Ecke gewesen sein. Das Etikett gibt beim ersten Hinsehen kaum Aufschluss über die Qualität des Weines. Nun, dabei geht es ja auch um den symbolischen Charakter des Geschenks. Dazu kommt: Nicht jeder hat den gleichen Wein-Geschmack.<br />
<br />
Bottlewraps sind eine wunderbare Möglichkeit, sich von dem »gemeinen« Einladungsgast zu unterscheiden. Unabhängig von der Qualität des mitgebrachten Weins ist der Bottlewrap ein Hingucker ersten Ranges.<br />
<br />
Die Bottlewraps kann man sehr flexibel benutzen. Je nachdem mit welchem Ende man die Flasche einrollt, ist jeweils ein anderes Design im Vordergrund der Flasche. Auch beim Ausrollen wird nicht einfach das Papier in schnödem Weiß gelassen, sondern entpuppt sich – bei einem der Designs – als die Offenbarung der Weinliebhaber: »in vino veritas« steht dort in scheinbar aquarelliertem Marmor geschlagen, als Manifestation einer gleichgesinnten, innigen Freundschaft! Bei einem weiteren Design wird dem Beschenkten offenbart: Wein ist Poesie in Flaschen! Ein Zitat von Robert Louis Stevenson, und entrollt man die eingeschlagene Flasche, so öffnen sich Poesie und Zitate auf der Innenseite.<br />
<br />
Assoziative Geschichten werden erzählt. Hochwertiges Design mit unterschiedlichen Motiven, die in einer erweiterten Aufmerksamkeit der Wiederverwendung Vorschub leisten wird. Das Designbüro DAC leistet hiermit einen Beitrag zur Nachhaltigkeit …<br />
<br />
… denn die Anwendung ist so einfach wie genial: Ein beidseitig bedruckter Papierbogen liegt plan und die Flasche wird mittig eingerollt, das untere Bogen-Ende wird in die Wölbung der Flasche geknickt und das obere leicht um den Flaschenhals gedreht. Es gibt auch Flaschenformen, bei denen die Mulde sehr flach ausfällt, zum Beispiel Schlegelflaschen, die vorwiegend bei Riesling und Weissweinen vorkommen. In diesem Fall sollte ein Streifen Tesafilm genutzt werden, damit das Papier nach unten auch wirklich fixiert ist. Mitgeliefert wird ein Kraft-Papier-Anhänger, welcher vom Schenkenden beschriftet oder bestempelt werden kann. Dieser wird über den Flaschenhals gestülpt, fixiert so, ohne weitere Klebe-Utensilien, das um die Flasche gerollte Papier. So kann es auch wiederverwendet werden. Eines der Designs ist beidseitig für Rot- oder Weißwein nutzbar. Die Bögen im DIN-A3-Format lassen sich sehr gut rollen, da die Grammatur des Naturoffset-Papiers sehr leicht aber trotzdem sehr fest und blickdicht ist.<br />
<br />
Es lässt jede Flasche, ob Wein oder gerne auch Champagner, präsentiert in dieser Verpackungsgestaltung zu meinem »letzten Wunsch« werden.<br />]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[kleine Ewigkeit,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-04-29T09:56:37+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Sitzkiesel = Parksymbol]]></title>
      <link>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/sitzkiesel-parksymbol</link>
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      <description><![CDATA[Eine verwahrloste und heruntergekommene Grünanlage aus den fünfziger Jahren wird zu einem neuen, attraktiven Stadtteilpark in Moabit, Berlin umgestaltet.<br />
 <br />
Ein Park-Element fällt mir besonders ins Auge. Riesige Kiesel, welche aussehen, als ob sie Überbleibsel aus dem Berliner Urstromtal wären, liegen im Ottopark, als ob sie schon immer dagewesen wären. Immer wenn ich sie sehe, verfalle ich darüber ins Nachdenken, wie viel Zeit, Geschehen und Leben an ihnen vorbei, oder besser gesagt, darüber gegangen ist – obwohl sie ein neues Park-Element sind.  Es entstehen vielfältigste Bilder vor dem inneren Auge im Verlaufe der Zeit. Man könnte fast meinen, sie lägen schon eine Ewigkeit im Ottopark, nur hat sie bisher noch niemand wahrgenommen.<br />
<br />
Die Existenz dieser Kiesel, oder besser gesagt Findlinge, offenbart sich erst beim genaueren Betrachten. Sie liegen da wie in einem ausgetrockneten Flussbett, wo Findlinge natürlicherweise anzutreffen sind. Nur sind diese hier in ihrer Dimension, Anordnung und Materialität eindeutig ein menschliches Werk und nicht das einer Naturgewalt, wie zum Beispiel Wasser oder eines sich bewegenden Gletschergrunds. Sicherlich werden solche Gebilde von Personen verschieden betrachtet und es gibt sicherlich vielerlei Ansichten – positive wie negative. Mein Eindruck ist durchweg positiv. <br />
<br />
Die Findlinge haben den Anschein, sich als besondere Orte im Park darzustellen. Als Wegzeichen, wie zum Beispiel früher Kreuze an Wegkreuzungen aufgestellt wurden. Sie fühlen sich einerseits geschmeidig an, andererseits ist die geglättete Betonoberfläche leicht angeraut und somit wiederum griffig. Die Berührung ruft äußerst gegensätzliche Emotionen wach, wie glatt und rau, sanft und brachial. Wahrscheinlich ist es von der Lichteinstrahlung oder vom persönlichen Befinden beeinflusst.<br />
<br />
Hauptsächlich glaube ich, werden die Findlinge von Kindern aller Altersklassen bespielt, im Sinne von darüber rennen, von einem zum anderen hüpfen, als Aussichtspunkt um eine veränderte Perspektive zu erhalten, als Burg welche es anscheinend vor Angreifern zu verteidigen galt. Dies ist wahrscheinlich auch die Absicht / Zweck der Planer. Sie werden als Treffpunkt zum »chillen« von Jugendlichen genutzt, sowie als »Brotzeit / Mittagspicknick« von vermutlich Büroangestellten. Oder als Sitzmöbel für Wartende: Eine Mutter lehnt sich an und wartet, bis ihr Kleinkind den Stein erkundet hat, eine Oma mit Einkaufstüte ruht sich kurz aus, sie sind Treffpunkt für zwei Verliebte, ein Spaziergänger lässt seinen Hund darüber springen.<br />
<br />
In der heutigen Zeit wird Freiraum immer mehr instrumentalisiert. Alles muss immer einen definierten Zweck, eine Funktion erfüllen. Meistens sind die Freiräume in irgendeiner Art designt / gestaltet, wo man entweder ein Benutzerhandbuch braucht oder die Monofunktionalität zu Langeweile und mutwilliger Zerstörung führt. Diese scheinbar »zeitlosen Steine« regen die verlorengeglaubte Phantasie des städtischen Bürgers an, welcher in Zeitnot durch den Park rennt und sich am Ende vielleicht nur sich darüber aufregen kann, wer denn hier solche Hindernisse in seinem Weg installieren konnte. Ich finde dies ein gelungenes Zeichen der Landschaftsarchitekten, welches sich gegen die vorherrschende Phantasielosigkeit des heutigen vorgekauten Geschmackes richtet.<br />]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[kleine Ewigkeit,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-04-25T18:43:48+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Happy Pills]]></title>
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      <description><![CDATA[Pillen, Tabletten – damit beschäftigt man sich nur, wenn man muss. Und eigentlich auch nur mit dem, was sie bewirken, nicht mit ihrem Aussehen. Warum auch, so farblos und eintönig, wie sie in ihren Blistern liegen.<br />
<br />
Die Kölner Designerin Anke Hansen kam in den letzten Jahren unfreiwillig mit den »Little Helpers« regelmäßig in Kontakt – und erkannte ihr Potential. Im tatsächlichen und im übertragenen Sinn. Sie entfernte die Pillen und ersetzte sie durch kleine Zeichnungen. Dort, wo bisher matt-farbene, eintönige Pillen lagen, sind jetzt feine, fröhlich-farbene Muster zu sehen. Jedes Blister wird somit zu einem Schaufenster für ein individuell und fantasievoll gestaltetes, mit Filzstift gezeichnetes Kunstwerk. <br />
<br />
Die auf bunten, quadratischen Acrylscheiben befestigten dreidimensionalen Blisterpackungen können alleine oder auch als Ensemble gehängt werden. Sie bieten dem Auge ein erstaunliches, dreidimensionales Spiel: Während die äußeren Formen der gezeichneten Pillen auf einem Bild immer gleich bleiben, und auch die Farben je Bild auf drei bis vier reduziert sind, zieht die Vielzahl und der Ideenreichtum der Muster und ihre Schönheit den Betrachter in den Bann. Auch beim wiederholten Betrachten findet man immer wieder neue, faszinierende Kombinationen: strenge, verspielte, geschwungene, gerade, runde und eckige Linien, gefüllt mit bunten Farben, die munter machen. Jede Packung bleibt ihrer Musterart treu und wird dennoch vielfach raffiniert variiert.  <br />
<br />
Durch die Akkuratesse der Zeichnungen kommt eine Assoziation mit Drogen nicht auf. Eine Wirkung muss man den kleinen Kunstwerken dennoch zuschreiben: Sie vermögen die Stimmung aufzuhellen und scheinen Schmerzen vergehen lassen zu können – mit ausschließlich positiven Nebenwirkungen, rezeptfrei und ohne Verfallsdatum.<br />
<br />
»Eine neue Sicht auf ein für jedermann bekanntes Objekt zu schaffen und etwas Eintöniges in etwas Fröhliches zu verwandeln, das hat mich fasziniert«, sagt Anke Hansen, »Keine Pille nehmen, um sich besser zu fühlen, sondern sie einfach nur anschauen und sich dann gut fühlen, dass war der Reiz der Arbeit.«<br />
<br />
In einer Ausstellung in Aachen sah ich vor einiger Zeit die »Happy Pills«. Ein so monotones und zu den weniger schönen Seiten des Alltags gehörendes Objekt so spannend und facettenreich zu gestalten, das hat mich nachhaltig fasziniert. Durch die Schönheit, die Fantasie und das bunte Spiel weisen die filigranen Zeichnungen über die Ästhetik hinaus darauf hin, was Pillen auch sein können: Hoffnungsbringer, die Schmerz und Isolation in Lebensfreude verwandeln können. ]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Sonnenschein,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-04-24T19:05:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Selektiv Weichgezeichnet]]></title>
      <link>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/selektiv_weichgezeichnet</link>
      <guid>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/selektiv_weichgezeichnet-When:17:46:52Z</guid>
      <description><![CDATA[Diese bunten Dosen wecken in jedem Betrachter sofort Neugier! In auffälligen Neon-Farben kommen sie daher und sind doch irgendwie geheimnisvoll. Bewegt man sich um das Objekt herum, so scheint sich auch die Farbe zu bewegen. <br />
<br />
Die Lösung ist ebenso simpel wie effektiv: Die Dosen haben einen Nebeldeckel. Jeweils in zwei leuchtenden Neon-Farben lackiert, besitzen die Dosen einen Deckel aus milchigem Kunststoff. Dieser Deckel wirkt wie ein Filter, so dass er die Farben »vernebelt«. Zwischen zwei vollkommen unterschiedlichen Farben entsteht so ein weicher Farbverlauf. Durch den Deckel werden die Farben quasi weichgezeichnet. Je nachdem, wie man sie betrachtet, sehen sie immer wieder anders aus und teilweise sogar, als würden sie leuchten. <br />
<br />
Ob für Schmuck, Kleinigkeiten oder Leckereien: Diese Dosen bieten für jedes Objekt den richtigen Rahmen. Schließt man die Dose, wird auch der Inhalt vernebelt und wirkt dann ebenso verklärt wie die Dosen selbst. In verschiedenen Größen und Farben ist dies auf jeden Fall ein Objekt, das ich so noch nirgends gesehen habe.<br />
<br />
Da die Gestalterin Antje Pesel eine Freundin von mir ist, kann ich häufig auch den Entwicklungsprozess ihrer Arbeiten beobachten. Ihre experimentelle und intuitive Herangehensweise bringt immer wieder überraschende Ergebnisse hervor.]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Sonnenschein,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-04-17T17:46:52+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[BAUHAUS.EINS:NEUES.MUSTERHAUS]]></title>
      <link>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/bauhaus-eins-neues-musterhaus</link>
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      <description><![CDATA[Die Zeit ist reif! Mut zur Utopie!<br />
<br />
Im Zusammenspiel der Disziplinen gestaltet die Stiftung BAUHAUS EINS Weimar ein Haus der Visionen, in dem nicht nur das Licht aus den Vorhängen und die Energie aus der Luft kommt, sondern das in seiner Komplexität zum Manifest einer umsichtigere Zukunft führen soll. Das Projekt stellt sich zur Aufgabe, ein sanierungsbedürftiges Haus der Gründerzeit in ein Gesellschaft gestaltendes und Ressourcen schonendes Haus des 21. Jahrhunderts umzuformen.<br />
<br />
Die Stiftung BAUHAUS EINS Weimar begibt sich mit dem Projekt »BAUHAUS EINS: neues Musterhaus« auf die Suche nach einem jungen Bauhaus, das nicht nur Traditionen kopiert, sondern gegenwartsorientiert die historischen Ansätze aufgreift, transformiert und anwendet. Künstler, welche die gesellschaftliche Pflicht von Gestaltung nicht nur denken, sondern leben. Eine Verknüpfung unterschiedlichster Disziplinen und Gewerke ist hier Selbstverständlichkeit.<br />
<br />
Um diese Menschen zu finden und für das Projekt zu begeistern, war es uns ein besonderes Anliegen, schon im ersten Schritt einen Vertreter dieser zu suchenden Zunft zu gewinnen, um unsere Vision abzubilden und nach außen zu kommunizieren. Maurice van Brast entwarf für uns nicht nur das visuelle Erscheinungsbild, vom Logo hin zur Website, Plakate, Flyer und andere Kommunikationsmittel, sondern unterstützt unseren Verein und das Projekt darüber hinaus auch mit künstlerischer und strategischer Beratung, damit aus Utopien Realität wird.<br />
 <br />
Seine konstruktive Mitarbeit, sein Engagement und Herzblut sind für uns immer wieder bereichernder Quell der Inspiration und Bestätigung für die Relevanz eines solchen Unterfangens. Daher empfinden wir das von ihm geschaffene Werk einer Auszeichnung würdig.<br />]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[Nächstenliebe,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-04-16T21:03:53+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Der Schattenspringer]]></title>
      <link>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/der-schattenspringer</link>
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      <description><![CDATA[Schon eine Weile verfolge ich das Fuchskind und seine Comics. Ich mag ihren Stil, und ihren listigen (ja ich meine »listigen«, nicht »lustigen«!) Humor.<br />
<br />
Das Fuchskind – unter einem anderen Namen kenne ich die rothaarige, meist bunt gekleidete und doch zurückhaltende Frau gar nicht – ist ruhig und sagt wenig, aber seine Comics sprühen vor Lebensfreude. Eine Freundin sagte mir damals, dass das Fuchskind das Asperger-Syndrom hätte. Mir wurde es so erklärt: »Sie könne die Gesichter von Menschen nicht lesen und sei deshalb so zurückhaltend.« <br />
<br />
Wikipedia schreibt dazu: »Als Asperger-Syndrom wird eine tiefgreifende Entwicklungsstörung innerhalb des Autismusspektrums bezeichnet, die vor allem durch Schwächen in den Bereichen der sozialen Interaktion und Kommunikation gekennzeichnet ist sowie von eingeschränkten und stereotypen Aktivitäten und Interessen bestimmt wird. Beeinträchtigt ist vor allem die Fähigkeit, nonverbale und parasprachliche Signale bei anderen Personen intuitiv zu erkennen und intuitiv selbst auszusenden. …«<br />
<br />
Ich konnte mir das kaum vorstellen, denn wenn ich das Fuchkind sah, lächelte sie meist – etwas schüchtern, aber hinter ihren Augen blitzte und blinkte es. Und diesen Esprit spürt man in ihren Comics. <br />
<br />
In ihrem Comic »Der Schattenspringer« fand ich endlich eine für mich schlüssige Erklärung, was hinter diesen Augen vor sich ging und geht! Mit dem »Schattenspringer« hat sich das Fuchkind getraut, sich komplett zu outen. <br />
<br />
»Der Schattenspringer« handelt von ihrer Sicht der Welt, von ihrem Autismus. Als ich diesen Comic anfing, wollte ich immer mehr lesen – und nun füttert uns das Fuchkind immer wieder mit neuen Geschichten und Berichten aus der Sicht der Frau mit dem Asperger-Syndrom. Und ich darf mitlachen, das finde ich einfach klasse!<br />
<br />
Leichtigkeit und humorvolle Zeichnungen sind ihre Art, Menschen wachzurütteln und zu sagen, was hinter einem Verhalten steckt, das vielleicht nicht der Norm entspricht. Gefühle, Meinungen und Bedürfnisse werden so erklärt, dass mein Kopf und besonders mein Herz angesprochen wird. <br />
<br />
Daher finde ich hat das Fuchskind unbedingt einen Ehrenpreis verdient: Sie setzt sich für etwas ein, das nicht offensichtlich ist und doch in unserer Gesellschaft  als unnormal behandelt und darum oft verschwiegen wird. Sie gibt Menschen mit Asperger-Syndrom den Mut sich zu »outen«. Angehörigen macht sie Mut, sich der Situation zu stellen und damit auf eine positive Weise umzugehen.]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[durch die Blume,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-04-16T13:24:02+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[Gesamtauftritt für das Hotel &amp; Café Scholl]]></title>
      <link>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/gesamtauftritt-fuer-das-hotel-cafe-scholl</link>
      <guid>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/gesamtauftritt-fuer-das-hotel-cafe-scholl-When:09:37:51Z</guid>
      <description><![CDATA[Ein Kunde will einen Tapetenwechsel, will frischen Wind, der durch die Geschäftsräume weht und der bereits im Design zu erahnen ist. Aber es muss mehr sein als ein aktueller Trend, der das eigene Profil unscharf werden lässt. Schwierig genug. Umso schwerer und diffiziler, wenn es sich um ein seit Generationen etabliertes Familienunternehmen handelt. Und das ist MILCH+HONIG im Fall des Hotels Scholl hervorragend gelungen, wie ich finde. <br />
<br />
Schon der erste Besuch auf die Webseite des Hotels Scholl vermittelt einen ausgeglichenen visuellen Eindruck und ein angenehmes Gefühl der Ruhe und Entspannung. Die gestalterische Umsetzung dieses warmen Gefühls, die selbstbewusste und straighte Vermittlung von Geschichte und Tradition des Hotels und die Liebe zum Detail haben mich sofort in den Bann gezogen. Alte Bausubstanz, modernes Design und elegant gestaltete Zimmer erzählen Geschichten des seit Generationen inhabergeführten Hotels und Cafés, des Ortes Schwäbisch Hall mit seinen Künstlern und von regionalen Schätzen. Alle Räume sind  »Räume reich an Zeit«.<br />
<br />
An jedem Kontaktpunkt – digital, gedruckt und persönlich – werden die Gäste herzlich und aufmerksam empfangen. Dabei hilft das klare Leitsystem, das stilvoll durch das ganze Haus führt. Mit jedem Schritt spürt man die perfekte und liebevolle Vereinigung von Tradition und Moderne. Von der Ankunft bis zur Abreise, bei der jeder Gast ein handversiegeltes Kuvert für Gutscheine oder die Rechnung erhält.<br />
<br />
MILCH+HONIG hat die Geschichte des Hotels und all die kleinen und großen Geschichten im Hotel und rund um Schwäbisch Hall aufgesogen, verstanden und in eine Designsprache übersetzt, die das, was war, was ist und was wird, in ein zeitloses Gewand hüllt.<br />
<br />
Beispielhaft!]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[kleine Ewigkeit,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-04-16T09:37:51+00:00</dc:date>
    </item>

    <item>
      <title><![CDATA[YOGA Die Rishikeshreihe]]></title>
      <link>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/yoga-die-rishikeshreihe</link>
      <guid>http://www.der-ehrenpreis.de/arbeiten/details/yoga-die-rishikeshreihe-When:09:07:11Z</guid>
      <description><![CDATA[Gibt man bei Google »Yogabücher« ein, so erfolgen 153.000 Nennungen.<br />
<br />
Dies aber ist ein kleines ästhetisches Juwel; wie Yoga selbst konzentriert es sich auf das Wesentliche, es ist quasi Yoga. Es ist die Qualität der Bilder, genauer gesagt die Technik der sich überlagernden Bilder, die auf geniale und zugleich minimalistische Weise veranschaulichen, wie man zum Beispiel den Weg in einen »Yogaknoten« findet, und natürlich auch wieder hinaus! Dem Leitspruch »weniger ist mehr« wird es voll und ganz gerecht.<br />
<br />
Die so dargestellten Übungen können sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene für einen kurzen Augenblick auf sich wirken lassen, um sie dann nachzuvollziehen.<br />
<br />
Yoga, das ist eine Binsenweisheit, verhilft zu mehr Ausgeglichenheit und Konzentration. Dieses Buch führt auf direktem Weg zum Ziel.]]></description>
      <dc:subject><![CDATA[weniger ist mehr,]]></dc:subject>
      <dc:date>2013-04-15T09:07:11+00:00</dc:date>
    </item>

    
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